Zukunftswerkstatt Generationengerechtes Leben
Engagement mit Wirkung! Wie schaffen wir es, Krisen besser zu verstehen, und gibt es präventive Maßnahmen, um widerstandsfähiger zu werden? Als Individuum stoßen wir häufig schnell an unsere psychischen und physischen Grenzen. In der Zukunftswerkstatt Generationengerechtes Leben wollen wir uns beispielhaft damit beschäftigen, wie wir unsere Gesellschaft und Demokratie durch generationenübergreifende Kooperationen stärken können.
Die Zukunftswerkstatt Generationengerechtes Leben wird inhaltlich zwei Schwerpunkte bilden:
TOP 1 Mehr Lebensqualität: Resilienz und Zuversicht
Das Leben besteht aus Veränderungen – doch viel scheinen zur Zeit damit zu überfordert. Eine gesunde Umgebung schafft Zuversicht. Wie schaffen wir die Lebensgrundlagen, die wir für mehr Lebensqualität benötigen? Wie bauen wir ausreichend seelische und physische Ressourcen auf, um Krisen und schwierige Lebenssituationen besser zu bewältigen und in mehr (Selbst-) Wirksamkeit zu kommen? Wo können Ältere und Jüngere dabei voneinander lernen? Wie können Jüngere die ältere Altersgruppe unterstützen? Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis wollen wir Mut machen, damit wir gemeinsam wieder mehr Zuversicht schöpfen können!
TOP 2 Gesellschaftliches und demokratisches Engagement
Demokratie ist mehr als nur ein politisches System – sie ist das Fundament, auf dem gesellschaftliches Engagement gedeiht, und gleichzeitig immer in Bewegung. In einer funktionierenden Demokratie und pluralistischen Gesellschaft sollen alle die Möglichkeit haben, aktiv am Gestalten unserer Gemeinschaft teilzunehmen und die Stimme zu erheben. Das oftmals ehrenamtliche Engagement stärkt nicht nur die Gemeinschaft, sondern fördert auch ein Gefühl der Zugehörigkeit und Verantwortung. Wir wollen daher altersübergreifende Leuchtturmprojekte vorstellen. Durch den Austausch von Ideen und Kooperationen können wir gemeinsam eine generationengerechtere und lebenswertere Gesellschaft schaffen.
Das Programm der Zukunftswerkstatt gliedert sich an beiden Tagen jeweils auf in:
3 Impulsvorträge
1 Offene Podiumsdiskussion
1 Workshop
1 Side-Event: Der Generationenparcour
Hierbei werden jeweils Speaker aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft zu Wort kommen. Die Podiumsdiskussion ist dann offen für Interessierte aus dem Publikum.

Kai Bertrand und Lene Boor gründeten im März 2024 das inzwischen mehrfach ausgezeichnete und aus dem Fernsehen bekannte Startup „Gemeinsam Jung“ (Bertrand und Boor GbR). Das Buchholzer Unternehmen vermittelt junge Menschen an Senioren, um diese im Alltag zu unterstützen. Das Ziel ist es, dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzuwirken, indem junge Menschen als sogenannte „Alltagshelden“ oder „Enkel auf Zeit“ im Rahmen eines Minijobs oder in Teilzeit tätig werden. Inzwischen wirken über junge 50 Menschen mit.

Judith und Hannah Burgmeier sind Gründerinnen und Geschäftsführerinnen der vielfältig. GmbH – Pflege in allen Facetten, einem innovativen Sozialunternehmen aus Bremen. Das junge Unternehmen setzt seit 2024 einen besonderen Fokus auf Vielfalt, Selbstbestimmung und ganzheitliche Versorgung in der ambulanten Pflege. Für diese Arbeit wurde der Pflegedienst 2025 mit dem 2. Platz des Sozialunternehmenpreises im Land Bremen ausgezeichnet. Ergänzend bietet das Unternehmen Paar-, Beziehungs- und Sexualberatung für pflegende An- und Zugehörige an und ist bundesweit in der Organisationsentwicklung für die Gesundheitsbranche tätig. Hierbei begleiten sie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und weitere Organisationen mit Beratung, Workshops und Fortbildungen zu Diversität, Kulturwandel und zukunftsfähigen Versorgungsstrukturen.

Dr. Wiebke Winter ist Rechtsanwältin. Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft sowie Mitglied des Bundesvorstands der CDU. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School und der University of Oxford, promovierte und war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinrecht. In der KlimaUnion e.V. (Mitgründerin, stellv. Bundesvorsitzende) setzt sie sich für die Verbindung von Klimaschutz, wirtschaftlicher Stärke und sozialer Verantwortung ein. Sie möchte Mut machen sich einzumischen – und zeigen, wie demokratisches Engagement gerade jungen Menschen echte Gestaltungskraft gibt. (Foto: Tobias Koch).
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